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Forelle

Die Forelle ist ein sehr weit verbreiteter Speisefisch.

Sie kommt im Atlantik, in der Nord- und Ostsee, von Spanien bis Island und Westrußland vor und außerdem in vielen Flüssen und Seen Europas vor.

So auch in zahlreichen Schweizer Seen. Etwa dem Lago di Lei.

Durch den Menschen wurde die Art zudem im Rest Europas, in Nord- und Südamerika, Afrika, Südasien und Australien eingeführt.

Nach der Lebensweise werden drei Formen unterschieden:

Es sind die anadrom wandernde Meerforelle sowie die zeitlebens im Süßwasser verbleibenden Formen der Seeforelle und Bachforelle.

Forellen sind beliebte Sportfische, Meerforellen werden auch mit Treibnetzen bejagt oder als Beifang wirtschaftlich genutzt.

Von der Forelle kommen sowohl anadrom wandernde, als auch stationär im Süßwasser verbleibende Formen vor.

ForellenIm Süßwasser bevorzugen sie kalte Flüsse, Seen und Bäche und ernähren sich vor allem von Wasserinsekten, aber auch von fliegenden Insekten.

Die wandernden Formen ziehen nach ein bis fünf Jahren mit einer Länge von 15 bis 25 Zentimetern ins Meer, wo sie ein halbes bis fünf Jahre in Küstennähe leben, sich von Krebstieren und kleinen Fischen ernähren und schnell heranwachsen.

Färbung in der Laichzeit

Ausgewachsene Tiere wandern von Juli bis November flußaufwärts. Wie die Lachse weisen Forellen in der Laichzeit eine auffällige Färbung auf.

Zwischen Oktober und März werden von den Weibchen etwa 10.000 Eier am Gewässergrund abgelegt und mit Kies bedeckt. Die meisten Tiere kehren nach dem Ablaichen ins Meer zurück.

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March 02. 2017 14:49:20
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